Ruhetage, 26./27. August: Sankt Petersburg

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Jan: Epilog, Zürich

Nachdem wir noch einen Tag einen Sightseeing-Spaziergang durchs wunderschöne Petersburg gemacht haben und den zweiten Tag individuell (Die Stadt abseits der Touristenströme, Baumarktbesuche, Peterhofe) verbrachten, ging es bei mittlerweile sommerlichen Temperaturen am Sonntag morgen Richtung Flughafen. Christians Schaltseil war mittlerweile gerissen (eigentlich war ich ja für solche Tourabschluss-Defekte zuständig) - gut, dass auch die 22 km bis Pulkovo tellerflach sind und eigentlich in jedem Gang zu bewältigen sind. Dort begann die Abschraub- und Einpackzeremonie für unsere Räder, wir standen mehrfach irgendwo Schlange und kamen leicht verspätet mit Air Berlin in Düsseldorf an. Von dort ging es dann für Christian, Tobi und mich noch mit dem Zug weiter zu einem Zwischenstopp nach Köln, wo Tine in ihrer WG noch im kleineren Rahmen Geburtstag feierte, bevor Tobi und ich dann weiter mit dem CityNight Line in die Schweiz fuhren. Es ist schön, nach diesem multimodalen Heimreisetag wieder zu Hause zu sein, aber dass es das bessere Gefühl ist, als mit diesem Team mit dem Rad unterwegs zu sein, möchte ich an dieser Stelle nicht gesagt haben. Danke an alle Beteiligten - we might be back.

Christian: Urlaub im Prospekt

Für die Größe der Stadt sind zwei Tage Aufenthalt nicht zu üppig bemessen und abermals machen wir uns zu Fuß und per U-Bahn auf Erkundungstour. Der Sommer ist zurück und Stadt überaus belebt. Interessant, dass hier alles erst vor 300 Jahren gegründet wurde. Ich glaube, es würde hier, bis auf die Sprachbarriere, nicht lange dauern, um sich heimisch zu fühlen, würde man hier her siedeln.

Ein bißchen Arbeit steht allerdings noch auf dem Programm, denn Steffen und ich müssen uns Stretchfolie zur Verpackung unserer Räder für den Flugtransport besorgen und mit etwas Durchfragen (eine Fähigkeit, die man auf solchen Touren auch erlernt) finden wir einen per U-Bahn erreichbaren Baumarkt, der das gewünschte Produkt bereit hält. Bis auf die Schrift der Schilder unterscheidet er sich in keinster Weise von Baumärkten in Deutschland und der im ersten Obergeschoss befindliche Jack Wolfskin Store und ein Intersport zeugen endgültig von der eher westlichen Orientierung von Sankt Petersburg – in Sibirien würde mich das mehr wundern. Auch gibt es hier ein deutsches Brauhaus, diesmal Paulaner, was wir natürlich auch einmal unter die Lupe nehmen und hier zum Abschluss rustikal bei Weissbier den Tourabschluss begehen.

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