Epilog, 03./04. November: Abreise

Distanz
Die Fahrdaten für diese Etappe sind in deinem Land leider nicht verfügbar
Fahrzeit
Die Fahrdaten für diese Etappe sind in deinem Land leider nicht verfügbar
Geschwindigkeit
Die Fahrdaten für diese Etappe sind in deinem Land leider nicht verfügbar
Höhenmeter
Die Fahrdaten für diese Etappe sind in deinem Land leider nicht verfügbar
Höchster Punkt
Die Fahrdaten für diese Etappe sind in deinem Land leider nicht verfügbar
V max.
Die Fahrdaten für diese Etappe sind in deinem Land leider nicht verfügbar

Jan: Sit down my wounded friend, you’re safe at home again

Nachdem wir an dem unverhofften Sommertag unserer Ankunft (es ist schon wieder Sommer ...) unserer Ankunft noch bei ein paar Cruzcampo die Füße in den Hostelpool auf der Dachterrasse gehalten hatten, erkundeten wir am Abend noch Sevilla und fuhren am Folgetag mit der spanischen Eisenbahn nach Cordoba. Andalusien ist schon eine schöne Ecke im Südwesten Europas, landschaftlich und dank des maurischen Einflusses natürlich auch kulturell. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung, wie gesagt hoffentlich schon im nächsten Jahr. Nach Amsterdam-Tiflis auch Marrakech-Sankt-Petersburg nahezu lückenlos geradelt zu sein (auf die km vom Bosporus zum Sabiha Gökcen Airport kann ich verzichten ...) - dafür lohnt es sich definitiv aufzustehen und aufzusatteln.

Und während Tobi schon längst wieder im Schnee von Sankt Gallen rumgewerkelt hat, flog Claudia von Sevilla nach Frankfurt, Christian nach Niederrhein-Weeze, und Philipp und ich kamen gegen 23 Uhr in München an. So schön es die zwei Wochen auch war, so sehr haben wir uns denke ich auch alle wieder darauf gefreut, die deutsche Novemberluft einzuatmen und das Laub von den Bäumen fallen zu sehen. Aber wir sehen uns mit an Sicherheit angrenzender Wahrscheinlichkeit bald somewhere down the road wieder. Denn seien es Durchfall, Defekte, Taschentuchverkäufer, Stürze, Bergetappen im Dauerregen - den GND in seinem Lauf hält nichts zwischen Russland und Marokko auf. Bis dann - keep calm und carry on. Danke an alle Beteiligten der 2012er-Edition, ihr wart ein großartiges Team.

 

Christian:

Heute geht die Tour zu Ende und wir düsen wieder zu unseren Stützpunkten zurück. Durch die Rückumbuchung von AirBerlin fliegen Claudia, Jan und Philipp nun doch erst am späten Nachmittag los nach Mallorca, so dass wir doch noch gemütlich zusammen zum Flughafen aufbrechen und unsere Fahrräder wieder verpacken können. Auch heute ist ein eher regnerischer Tag, aber wir schaffen es halbwegs trockenen Fußes vom Hostel in den Flughafen. Nun hieß es ein bisschen Zeit bis zum Boarding totschlagen. Nach der großen Verabschiedung warte ich weitere zwei Stunden gespannt auf den ersten Ryanair-Flug meines Lebens und stelle mich mental schon auf ein paar Sondergebühren ein (Atmen an Bord, Brillenträger-AGB nicht beachtet, falsche Augenfarbe, was weiß denn ich, wie phantasievoll die da sind. Man hört ja so einiges). Doch außer, dass der Flug abläuft wie eine andauernde commercial presentation und das Outfit der Stewardessen an den Kittel von Hausfrauen aus 50er-Jahre-Filmen und man irgendwo in der niederheinischen Pampa landet, gibt es nichts einzuwenden.

Die Tour ist zuende. Ich brauche es wohl nicht besonders herausheben, dass es mal wieder mal spitze war: Schön ein Teil dieser Gruppe zu sein. Toll, wie die erradelte Landkarte immer weiter wächst. Danke für die Ermöglichung dieser Tour. GND, ihr seids die geilsten! Jederzeit wieder.

Seitenanfang