107
km:
(jw) Arithmetisches Mittel und somit GND-Mass für eine
Tagesetappe auf Sommertour.
(ch) Messe ich seltsamerweise oft ca. einen Kilometer
vor Jan, obwohl ich zumeinst hinten fahre. Sind die Illuminaten schuld?
Abendessen:
(jw) In Frankreich ohne Weiteres um und sogar vor 20 Uhr
möglich, in -> Spanien wäre das vor 20 Uhr in etwa so ungewohnt,
als wenn man nördlich der Alpen um 4 Uhr morgens frühstücken
möchte.
(ch) Haben wir diesmal öfters in Form eines
3-Gänge-Menüs oder einer Dose -> Ravioli zu uns genommen. Dazu
ein kühles Bier und der Abend gilt als gerettet.
Alpe d'Huez:
(jw) Karneval auf -> holländisch, 21 Serpentinen
für 1000 Höhenmeter und 12 Kilometern. Vorsicht: unten am steilsten!
(ch) Ein Nagetier als "Wappen". Kommt
einem eher wie eine Triumphfahrt vor und nicht wie eine Bergwertung. Mit Gepäck
am Velo ist man allerdings eher ein Paradiesvogel.
Alpenpässe:
(jw) Immer noch das, was von der sportlichen Herausforderung
am ehesten einem Marathon entspricht. Aber eigentlich eher einem Halbmarathon.
Neben dem Mittelmeer und der -> Schweiz die einzige Konstante der Touren
2005-2008.
(ch) Arlberg 2006 war der erste. Trotzdem sollte
man den Respekt davor nicht verlieren. Am schönsten, wenn es auf der
Passhöhe auch Aufkleber und einen Tee gibt.
Atlantik:
(jw) Hohe, salzige Wellen und eine tückische Querströmung.
(ch) Gefällt mir besser als das Mittelmeer.
Gleichnamiger Ohrwurm von Keane übrigens bei der Abfahrt von Mont Louis.
Ameisen:
(jw) Warnen einen morgens, dass man am nächsten
Abend besser nicht mehr Lebensmittel auf dem Boden liegen lassen sollte.
(ch) Können in Dereköy sogar fliegen.
Ansonsten recht emsige Zeitgenossen.
Andorra:
(jw) Fahrrad-Land Nr. 25, mit dem sich nur schwer Freundschaft
schliessen lässt. Aber wer Baukräne, Parfümerien und Tankstellen
als Pull-Faktor ansieht, dem sei insbesondere die Hauptstadt wärmstens
empfohlen.
(ch) Die eine Straße, die ins Land hineinführt,
führt glücklicherweise auf der anderen Seite auch direkt wieder
hinaus.
Baguette:
(jw) Halten in -> Spanien leider nur ca. 12 Stunden.
(ch) Müssen natürlich knusprig sein und
werden am besten mit Frischkäse genossen. Eins haben wir eigentlich immer
in petto. Harte Konkurrenz zum "Pain au chocolat".
Baskenland:
(jw) Nicht nur eine völlig unverständliche
Sprache, sondern auch ein eigener "Font". Hat mit Bilderbuch-Spanien
ähnlich viel zu tun wie die Tundra. Rolltreppen mitten in Dörfern.
Wolken. Hier gibt es keine Spanien-Aufkleber zu kaufen - schade!
(ch) Das Bayern Spaniens. Das Streben nach Unabhängigkeit
hängt hier oft in Form von Fahnen an Balkonen. Außerdem gibt es
extra Schilder, die Radfahrer zum Helm-tragen animieren sollen.
Bordeaux:
(jw) Würdiges Ziel. Schäbiges Bahnhofsviertel,
aber schöner Norden.
(ch) Keineswegs eine behäbige Weinstadt für
Rentner, auch wenn Meister Eder hier wohl seinen Altersruhesitz gefunden hat.
Bourg D'Oisans:
(jw) Ich schätze mal, im Oktober und November 2008
wird hier zusammen genausoviel los sein wie vom 22.-24. Juli 2008.
(ch) Kann mir den Namen dieses Ortes, der am Fuß von
-> Alpe d'Huez
liegt, wahrscheinlich nie merken.
Brunnen:
(jw) Wären 2006 so unnötig wie ein Kropf gewesen,
2008 waren sie essientiell fürs Wohlbefinden und in Frankreich glücklicherweise
in rauhen Mengen vorhanden.
(ch) Gemeinde in der Schweiz, die 2007 gleich zweimal
auf der Tour-Agenda stand. Diesmal aber sind kühle Wasserspender zum
Kopf reinhalten gemeint.
Campingplätze:
(jw) Im Idealfall besitzen sie neben Duschen auch noch einen
Badesee. Man kann das Geld doch genausogut in eine hochwertige Bulette investieren.
(ch) Gegen ein geringes Entgelt gibt es hier einen
Übernachtungsplatz inkl. Infrastruktur auf dem silbernen Tablett.
Christian:
(jw) wohl auf Lebenszeit ewiger Rekordhalter in "zusammen
mit mir mit dem Velo bereisten Ländern" (z.Z. nach ersten Hochrechnungen
bei 21).
(ch) Das bin ich.
Didi:
(jw) angeblich kein Schwabe, auch kein Badenser, sondern
Badener; handelt für uns am -> Campingplatz die besten Tarife aus,
fährt mit minimalem Training die Berge "von vorne", Wasserratte,
ein ständiger Unruheherd, entsorgt Fahrradhandschuhe in bedeutenden Mülleimern
und ernährt sich fast nur von Salami.
(ch) Nach Tschechien und Eindhoven meine dritte
Tour mit ihm. Gibt eigentlich nichts auszusetzen, außer dass er dauernd
-> Jan provoziert.
Fau Relle (sprich: Foorel):
(jw) Französischer Nationalheld aus Sechilienne,
der sicher die Tour de France gewonnen hätte, wenn man ihn hätte
starten lassen.
(ch) Bei Scrabble würde ich daraus "Leerlauf"
machen, aber glücklicherweise hatten wir dieses Jahr weder einen Ketten-
noch einen Schaltseilbruch.
Felix aka Bizykles:
(jw) Manche Leute fahren Rad - Felix ist Radfahrer. Schafft
es mit 1 schwarzen T-Shirt und 50 Euro-Fahrrad von Istanbul bis Andorra -
chapeau.
(ch) Der GND-Experte für Pasteten und Mützen-verlieren.
Hatte leichte Probleme mit der französischen Bahnauskunft.
Fiesta:
(jw) beginnt in -> Spanien um 23 Uhr
(ch) Das Ereignis für jung und alt. Campingplatzwärter
sehen sich genötigt, neue Gäste vor einer solchen Fiesta zu "warnen".
Floyd Landis:
(jw) US-Amerikaner, der 2006 glaubte, es fiele
nicht auf, sich vor einer -> Tour-de-France-Etappe derart zu dopen, dass
er 6 Minuten herausfahren kann, und der sich nicht schämte, das gelbe
Trikot des gedoptesten Fahrers dafür nach Paris zu tragen.
(ch) Drinkt zur Leistungssteigerung angeblich nur
Bier und Eistee. Mache ich auch, aber scheint bei mir nicht so phänomenal
zu wirken. Schade!
Floyd des Tages:
(jw) Award für eine Person oder einen Gegenstand, die
bzw. den offensichtlich der Teufel geschickt hat.
(ch) Mussten wir seltener Verteilen als den ->
Lance des Tages. Der Floyd der Tour geht an meinen -> Schwalbe Marathon
RX.
Forell (sprich: Foorel):
(jw) liebevolle bis despektierliche Bezeichnung für
einen Zeitgenossen, Ursprung: wohl Kleinenbremen in Ostwestfalen. Taucht häufig
in der Redewendung "Du Forell" auf.
(ch) Alternativ auch als "Forell" gebraucht.
Gemeint ist dann die Gattung Fisch, die Didi in Chatillon en Diois auf dem
Teller hatte.
Frankreich:
(jw) Freundliche Menschen, ruhige Autofahrer, schöne
nummerierte D-Strassen, -> Hypermarches, Respekt für Radfahrer, Croissants,
Baguettes.
(ch) Das Land mit den riesigen Supermärkten
und schönem Sommerwetter. Hier haben wir ausschließlich gezeltet.
Glandon:
(jw) Härtester und selektivster Pass der diesjährigen
Tour mit fieser Gegensteigung.
(ch) Nordanfahrt: Du denkst, dass du ihn besiegt
hast und dann besiegt er dich doch noch.
Groeben, Ulrike von der:
(jw) Für den Sport zuständig, aber leider zu Tisch.
(ch) Die 2.241 km des GND sind nichts gegen das
packende Viertel-Finale im Hallenhalma...
Greiners:
(jw) Durften in diesem Jahr mal das Team hosten und haben
diese Aufgabe mit Bravour erfüllt.
(ch) Nußkuchenbäcker und Grillmeister
aus Baden. Haben großen Anteil daran, dass -> Didi mitgefahren ist.
Grünfarben:
(jw) Synonym zu grün. Farbe des -> Minzsirups und
des Trikots, dessen Träger man im Tour-Gewinnspiel erraten muss.
(ch) War wieder die dominierende Landschaftsbeschreibung
nach Überwindung der Wasserscheide Azpirotz.
Heineken:
(jw) Sieger der Bierwertung (Quantität), genau
wie 2007. Damit zweifelsohne Europameister.
(ch) Hat Herr Minrath (mein cooler Erdkunde-Lehrer)
in seiner Rede auf unserer Abi-Feier mit Jauche gleichgesetzt.
Hendaye:
(jw) Ein weiter Strand. Aber wo ist der Champion-Supermarkt
von 2005?
(ch) Back to the roots. Der einzige nicht deutschsprachige
Ort, an dem ich sowohl mit Cuxi als auch mit Ricola war (wenn man Irun mit
dazu zählt).
Holländer:
(jw) Klatschen jeden Fahrer Alpe d´Huez hoch (wenn
vor der Tour-de-France-Etappe) und haben meistens noch einen 2. Wohnsitz auf
europäischen Campingplätzen.
(ch) Trifft man überall. Sind ein nettes Volk
und verstehen es, Party zu machen.
Hypermarché:
(jw) Sammelbegriff für die Intermarche, Casino, Champion,
Super U, Leclerc, Geant: Schlaraffenländer und Grund zur Pause. ->
Christian kommt meist mit Frischkäse und Nektarinen, -> Jan mit ->
Yoplait, -> Didi mit Salami und jeder mit je einem -> Baguette hinaus.
(ch) Sagenhafte Einkauftempel, zum Teil von furchteinflössenden
Security-Leuten bewacht. Hier findet man auch Fahrradschläuche und -mäntel.
Außerdem kann man sich hier neuerdings selbst abkassieren.
Jaizkibel:
(jw) Der letzte Berg der Tour.
(ch) Habe ich nach einer dubiosen Leistungsexplosion
noch mit einem Podiumsplatz erreicht. Bietet eine tolle Sicht auf den ->
Atlantik, aber -> Didi beklagt die hohe Luftfeuchtigkeit.
Jura:
(jw) Das Fach heisst in der Schweiz eigentlich Jus, um Verwechslungen
mit dem Kanton zu vermeiden, wo relativ wenig los ist, aber jede Frau "bon
appetit" wünscht.
(ch) Erinnert stark an eine Märchenlandschaft
oder deutsches Mittelgebirge. Ricola produziert hier Kräuterbonbons,
aber keine Velos.
Lac d'Annecy:
(jw) Christian rettet einen Flip-Flop
(ch) Laut unserem Tour-Reader der sauberste See
Europas mit Trinkwasserqualität. Drum herum fahren freundliche Autofahrer.
Lac du Salagou:
(jw) Die verworfenste Brekzie, der rotliegendste Sand und
der beste Honig der Welt treffen sich im französischen Hinterland.
(ch) Felix hat einen Schatz (Armbanduhr) vom Seegrund
gehoben. Ich kenne den See inkl. angrenzender Geologie nun schon bei zwei
Jahreszeiten.
Lance des Tages:
(jw) Von -> "Mit dem Fahrrad zur WM" verliehener
Titel für Personen oder Gegenstände, die sich besonders um unsere
Tour verdient gemacht haben. Gegenstück ist der -> Floyd des Tages.
(ch) Je mehr wir vergeben müssen, umso besser.
Landes:
(jw) Kiefern, Korkeichen, ausgebuchte Campingplätze,
Armagnac, Foie Gras und dahinter der -> Atlantik. Hat nichts zu tun mit
-> Floyd Landis.
(ch) Ist eine Teilmenge der Gascogne, sehr schön
hier. In Andorra wollten wir andererseits schnell wieder außer Landes.
Marianne:
(jw) Die GND-Sicherheitsexpertin aus Norwegen. Bislang einzige
Frau, die jemals mit mir über einen 2000er gefahren ist.
(ch) Norwegerin mit schwäbischen Wurzeln in
der Schweiz. Sie ist die offizielle Startschussgeberin der Tour.
Mit dem Fahrrad zur WM:
(jw) Sehr empfehlenswertes Buch aus dem Covadonga-Verlag,
das mitschuldig daran ist, dass wir nun schon seit Jahren durch Europa radeln
und darüber berichten.
Minzsirup:
(ch) -> Grünfarbenes Add-On zu normalem Brunnenwasser,
das für immer mit SHOPI und Consul Weyer verbunden bleibt.
Moskau:
(jw) Ist ein schönes "Land", war aber leider
wieder nicht Etappenort.
(ch) Führt zu nichts, wenn man es nachts auf
Campingplätzen singt.
MP3:
(jw) Mein -Player liegt in Huesca. Empfehlenswert vor allem
für laute unspektakuläre Bundesstrassen.
(ch) DAS Musikformat für MP3-Player. Überlebenswichtig
auf hügeligen Landstraßen, die quer zu Pyrenäenausläufern
verlaufen.
Nescafe:
(jw) Das einzige, was wir heuer im Campingkocher
zubereitet haben.
(ch) Persistenter und treuer Begleiter des GND seit
2006. Kann heiß und kalt genossen werden.
Pamplona:
(jw) Im Frühling und Herbst sowie nachts im Sommer
sicher eher zu empfehlen.
(ch) Bonbon-Geschäfte an jeder Ecke. Aber auch
in der Stierkampf-Bundesliga gibt es wohl eine Sommerpause.
Panzertape:
(jw) Klebt auch gerissene Fahrradmäntel für ca.
1000 Kilometer.
(ch) Heißt im unisexy Fachterminus auch Gewebeklebeband.
Ein Stück heile Welt, denn es hält bei Bedarf auch Sättel und
Armbanduhr-Armbänder zusammen.
Paris:
(jw) (Stadt) Für eine Grossstadt zwar auch relativ
fahrradfreundlich, aber wohl etwas zu touristisch an einem August-Samstag.
Mit Polizisten bitte langsam Englisch oder noch besser kein Englisch sprechen.
Fahrräder haben am Triumphbogen allerdings nichts verloren. Paris wird
im Volksmund auch "Stadt der 1000 Bahnhöfe" genannt. (Person)
Paris Hilton spielte bei Planung und Ausgang dieser Tour eine ähnlich
unbedeutende Rolle wie -> Wiese, Tim.
(ch) Kommt man in Frankreich nicht drum herum, wenn
man mit der Bahn reist. So konnten auch wir die Tour mit einer Runde über
den Schamps triumphal beenden.
Pyrenäen:
(jw) Etwas liebere Pässe als die Alpen, und eine trockenere
Vegetation.
(ch) Sehen im Zweifelsfall ähnlich aus wie
die Alpen. Aber auf welchem 2.500 m hohen -> Alpenpass findet man schon
17°C vor oder gar einen weiteren Anstieg nach der Passhöhe?
Ravioli:
(ch) Konserve der Tour. Ob kalt, ob heiß - immer ein
Genuss. Durfte nicht in meiner Gepäcktasche fehlen.
Ricola:
(ch) Der Name meines geliebten Fahrrads mit Segel-im-Wind-Garantie.
Hat einen eckigen Rahmen, -> Shimano-Schaltung und -> Magura-Bremsen.
Dieses Jahr haben wir im -> Schweizer Jura eine Bonbon-Fabrik besucht,
die sich diesen Namen auch für die eigenen Produkte gesichert hat.
San Sebastian:
(jw) Die Strände stellen das Licht am Ende des Tunnels
in Form einer höllischen Zieleinfahrt dar. Hostels voll und teuer.
(ch) Was Burgas 2007 war, ist diese baskische Stadt
2008. Unser Anknüpfungspunkt zum Atlantik. Gut erreichbar mit Auto, Flugzeug
oder Schiff. Mit dem Fahrrad etwas umständlicher / gefährlicher.
In der Touristinfo gibt es gute Gastgeberverzeichnisse und in Hostels darf
man die Fahrräder problemfrei ins Treppenhaus stellen.
Savoien:
(jw) Anfang der Alpen, wenn man von Genf kommt.
(ch) Glasklares Wasser und verträumte Städte,
freundliche Autofahrer und kalte Nächte.
Schaumburger Kiefern- und Traubensaftfreunde:
(jw) In den -> Savoien von -> Felix und Jan gegründeter
Fanclub.
(ch) Ein Fanclub, der bei Didi und mir nur Kopfschütteln
aufgrund der unerreichbaren Aufnahmekriterien auslöste.
Schnelligkeit:
(jw) Nichts, was den Franzosen auch nur im Entfernstesten
wichtig ist. Daher wird hier auch nicht erwähnt, dass unsere durchschnittlich
bei 19,84 km/h lag.
(ch) Muss nicht unbedingt ein Widerspruch zu Gemütlichkeit
sein. Denn wer schneller fährt, trinkt früher sein Bier.
Schwalbe Marathon:
(jw) Bringt einen tendenziell gut durch Europa, allerdings
nicht, wenn die Bremsgummis diesen Mantel "durchbremsen".
(ch) Ein Schwalbe Marathon RX ist zwar 100 Gramm
leichter, 10 Euro teurer und unplattbar - aber augenscheinlich nicht undurchbremsbar.
War lustigerweise das Fahrradteil, auf das ich vor der Tour am stolzesten
war.
Schweiz:
(jw) Im Prinzip vorbildlich ausgeschildertes Radwegenetz
und ähnlich vorbildlich fahrende Autofahrer wie in -> Frankreich.
(ch) Dreh- und Angelpunkt unserer bisherigen Sommertouren.
Diesmal durch das Jura und mit Gegenwind. Konstanten: Coop, Cardinal, Käse
und Massenschlaflager.
Shimano:
(jw) Dieses Jahr ging mein Umwerfer nicht aufs "Grosse",
aber mit dem Ritzelpaket war ich sehr zufrieden.
(ch) Hält wie eine Burg. Ich war dieses jahr
weiterhin auf "Shimano assembled by Sofia-Bike-Store". Überzeugen
mich mehr als -> Magura
Siesta:
(jw) Sorgt dafür, dass man in -> Spanien von 12
bis 20 Uhr weder Lebensmittel noch Dienstleistungen erhalten kann.
(ch) Verwechsel ich gerne mal mit -> Fiesta,
obwohl es zu genau gegensätzlichen Tageszeiten stattfindet.
Spanien:
(jw) Hier wird das mittlere Kettenblatt nicht benötigt,
-> Siesta, und es sind von Juli bis September 40 Grad. Europameister, Tour-de-France-Sieger
und Weltmarktführer in fast jeder Sportart.
(ch) War während meines Erasmus-Jahres die
Volksgruppe mit der höchsten Party-Garantie. Im Land selber feiern eher
die Holländer. "Die sprechen wie ein Maschinengewehr", treffender
hätte man es nicht beschreiben können.
Super Furry Animals:
(jw) Vielleicht beste Band der Welt und zusammen mit Elbow
heisser Anwärter auf den Award "Meistgehörte Band auf ->
MP3". Stellt mit "Zoom!" (vom Album "Love Kraft")
auch die musikalische Untermalung zu unserem Video.
(ch) Repräsentieren mit ihren Musikvideos,
dem Sound und ihrer Einstellung ziemlich gut den GND-Radsportgedanken: schnell
und langsam, experimentierfreudig, lustig und sich selbst nicht zu ernst nehmend.
Tiefdruck-Tobi:
(jw) Schön, dass die Stimmungskanone von der Saale
auch dieses Jahr einen Gastauftritt im Team hatte. Bacardi Breezer zum Frühstück.
(ch) "No Tobi - no rain"? Fast. Harter
Kern der GND-Sommertouren und erst bei Kilometer 19 in der Lage, mich beim
Halbmarathon zu überholen ;-)
Tour de France:
(jw) 23-tägige Werbekarawane mit Schlüsselanhängern
und sonstigen hoch sinnvollen Utensilien durch halb Frankreich. Mit 2-stündigem
Abstand kommen dann auch immer ein paar gedopte Rennradfahrer, Polizeiautos
und ein Besenwagen - wozu die Rennradfahrer da sind, weiss ich auch nicht.
(ch) Immer ein großes "Hallo" am
Streckenrand. Die Fahrer wären ungedopt wohl ähnlich stark wie wir,
bekommen aber mehr Geld dafür. Ob sie auch mehr Spaß haben, können
wir nicht beurteilen.
Wiese:
(jw) Eine Grünfläche, ein Fluss bei Lörrach
oder ein Torwart (Wiese, Tim) bei Werder Bremen mit absurder Gelfrisur, der
mit dieser Tour nicht im Entferntesten irgendetwas zu tun hat.
(ch) Darauf kann man klasse wild oder normal campen.
Vorraussetzung ist nur, dass in ihr keine fiesen Kletten-Pflanzen oder schleimige
Nackschnecken lauern.
Yoplait:
(jw) Täglich mindestens einen getrunken in Frankreich.
Erfrischt und macht satt.
(ch) Gibt es als Orginal oder als ähnlich schmeckende
Kopie in der praktischen Dosierflasche. Würde man alle Sorten ausprobieren
wollen, hätten wir die Tour wohl verlängern müssen.