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km 0: münchen

             Der zu frühe Vogel trinkt noch einen Kaffee

Am 10.08. geht es los. Nach den ganzen Planungen und letzten Einkäufen, tausend Gedankenspielchen, was ich alles vergessen könnte und dass dies ja eigentlich nicht schlimm sei (man kann ja fast alles nochmal nachkaufen), plante ich auch mit einer Zugankunft um 10:37 Uhr. Also Sabrina verabschiedet, Georg abgeholt und die ersten Kilometer unter Volllast gefahren kamen wir am Bahnhof an und ich bemerkte meinen Irrtum: Der Zug sollte erst um 11:37 Uhr kommen, was mir ein Blick auf unseren Fahrschein auch schon vorher verraten hätte. Jedenfalls stellten wir fest, es sei wohl besser eine Stunde zu früh als eine Stunde zu spät zum Bahnhof zu kommen. Außerdem blieb uns so noch Zeit für einen SmallTalk mit Dominik Kirste, den wir zufällig am Bahnsteig trafen. Wenn das mal kein gutes Omen für die Tour ist: Zwei Wochen vorher winkt mir der Dalai Lama in Freiburg zu und am Tag, wo es los geht, treffe ich Dominik Kirste. Aus der Not eine Tugend gemacht, machen wir uns noch auf in den, mir bis dato unbekannten, Cassius-Garten, der mit leckerem Kaffee aufwarten konnte.

Doch um 11:37 Uhr kamen dann tatsächlich und sogar pünktlich wie eine Kirchuhr der InterCity in Richtung Oberstdorf und auch der Abschied von Sabrina. Die nachfolgende Zugfahrt gestaltete sich problem- und ereignisfrei, so dass wir um 18:08 Uhr in München andockten. Zunächst galt es vor dem Bahnhof weiter an der perfekten Packtechnik zu feilen, aber danach gingen wir zu der Stadtführung über, die ich Georg versprochen hatte. Dazu gehört natürlich die Suche nach der sagenumwobenen Schickaria, wobei wir teilweise eher dachten auf die, ebenfalls sagenumwobene, Sharia zu treffen, denn der Anteil von Frauen mit Kopftüchern in der Innenstadt war immens. Wir fühlten uns also auch diesbezüglich nun gut auf Istanbul vorbereitet.

Nach diesen zwei Stunden Kulturprogramm fuhren wir zu unserer Gastgeberin für diesen Abend - zu Kerstin. Sie ist Oberpfälzerin, SPD-Mitglied und Wahlmünchnerin. Kennengelernt haben wir sie eine Woche vorher im Bonner "Cafe Blau" und wahrscheinlich einen reichlich guten Eindruck hinterlassen, denn sonst hätte sie uns bestimmt nicht angeboten, bei ihr zu übernachten. Weil wir natürlich stil- und anstandssicher sind, bereicherten wir das Abendessen mit Weißwürstchen, Brezeln und süßem Senf. Dazu kredenzte Kerstin noch eine Auswahl erlesener Antipasti.

Zum Ausklang des Abends führte sie uns mit dem Fahrrad nochmals durch Schwabing und wir entdeckten auch die schönen Seiten Münchens, die außerhalb der Touristenmeilen liegen. Den krönenden Abschluß machte ein Bier im "Alten Simpel", welches sehr gut schmeckte und an dem sich alle auf der Tour noch kommenden Biere messen sollten.