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Mo, 27.08.07 Sofia, Ruhetag

Die dritten Zähne und Magenprobleme

Der Lance des Tages geht an die Jungs des Radladens «Velomania»: Sie hatten Zahnkränze für Christian vorrätig und montierten sie auch gleich an, nachdem sich andere ältere bulgarische Fahrradmechaniker demonstrativ aus welchem Grund auch immer geweigert hatten, Teile, die sie in ihrer Werkstatt sichtbar vorrätig hatten, einzubauen. Man muss Bulgarien nicht verstehen. Christian dürfte es nun mit 8 Gängen mehr deutlich besser gehen. Besser gehen wird es in den nächsten Tagen hoffentlich auch Tobi und Georg, die beide mit Magenproblemen zu kämpfen haben, so dass Robert, Christian und ich Essen und Trinken für fünf Leute zu dritt verzehren mussten.

Ich war doch kurz in der Alexander-Nevski-Kirche mit den goldenen Kuppeln, habe dort den netten Mazedonier mit der netten Holländerin mit den guten Magentabletten aus dem netten Hostel getroffen, mich aber sonst relativ wenig in Sofia verliebt. Die Straßenbahn ist unglaublich laut und lässt einen nicht schlafen, zumal da wir quasi genau oberhalb eines Wendeplatzs übernachtet hatten, die Straßen sind dreckig, und ich habe riesige Mückenstiche. Ich will ans Schwarze Meer und vor allem endlich in die Türkei!

 

Christian: In der Tat geht es mir mit den neuen Zahnkränzen nun deutlich besser. Die Fahrradshop-Jungs haben gleich auch die Kette und die Ritzelkassette gewechselt. Sie haben meinem Eindruck von Bulgaren einen deutlich positiveren Stempel als bisher aufgedrückt. Ebenso der Uwe-Ochsenknecht-Doppelgänger im bunten Radtrikot, der auch zum Velomania-Geschäft kam, mit mir über Radeln in Bulgarien redete und mir abschließend sogar einen Schokoriegel gab. Topp! Radfahrer eben...

Für das Frühstück im Hostel war ein lustiger Typ aus Izmir zuständig, der nur schwer zu stoppen war, wenn es darum ging, einem neue Toasts auf den Teller zu legen. Marmelade und Schokocreme gab es hier aus praktischen 2-Liter-Eimern.

Schlecht war, dass Georg und Tobi schlecht war. Wir haben die Schinkenröllchen vom Vorabend in Verdacht. Dies führte nicht nur zu einer sehr unruhigen Nacht sondern auch zu bizarren Situationen wie bespielsweise im Supermarkt, wo Tobi mir plötzlich seine Einkäufe in die Hand drückte und mit den Worten "kauf das bitte mal für mich" den Supermarkt fluchtartig verließ.

In meinem Tourbuch befinden sich noch einige Kritzeleien, die ich nicht vorenthalten möchte. Ich kann sie nicht mehr genau datieren, aber hier scheint mir ein guter Zeitpunkt, sie einzufügen.