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#44 Di 23.09.07 Zürich, km 4421 (Christian)

Gross – Zürich. 43 km, 25,0 km/h. Wetter: 22°C, heiter bis wolkig
Team: Christian, Tobi.

Prolog 2006 rückwärts

Was für eine Tour! Aber sie ist noch nicht zu Ende. Nach der Reunion mit Tobi am Vortag und der Stärkung im Hause Wilkening gilt es noch, die letzten 42 km nach Zürich zu meistern. Felix ist bereits am frühen Morgen aufgebrochen und sucht eine letzte Herausforderung im Weg nach Konstanz. Ich entscheide mich, mit Tobi noch nach Zürich zu fahren und von dort in den Zug zu steigen. Der Weg ist haargenau der selbe, wie Jan und ich ihn bei der großen 2006er-Tour genommen haben, nur in die andere Richtung. Der Prolog 2006 wird zum Epilog 2007. Hollywood hätte das nicht besser inszenieren können.

Schon nach kurzer Zeit zwischen Gross und Einsiedeln legen wir einen kleinen Stopp ein, um ein Kissen vom Straßenrand aufzulesen. Nicht, weil wir um eine bequeme nächste Nacht bangen, sondern weil dieses Kissen sehr an Felix' Schlafzubehör erinnert. Weiter geht es an diesem herrlichen Spätsommertag (oder sagt man schon Frühherbsttag? Vor einem Monat gab es noch eine Hitzeschlacht in Bulgarien) überwiegend bergab, mit herrlicher Sicht auf den Zürichsee, vorbei an Horgen und der Lindt-Chocolaterie zum Züricher Seeufer. Dort dann der Schreck: Mein Tacho zeigt mir 43 km an. Das kann doch gar nicht sein, war der gleiche Weg letztes Jahr doch noch einen Kilometer kürzer und betrug magische 42 km. Naja, so wichtig ist das nun auch nicht. Tobi begleitet mich noch zum Bahnhof und macht sich seinerseits auf den Nachhauseweg.

In Konstanz betrete ich seit 1,5 Monaten zum ersten Mal wieder deutschen Boden und mache noch einen kleinen Stadtrundgang. Um die sentimentale Dramaturgie zum Ende zu bringen, sei gesagt, dass es auch etwas besonderes ist, diese Fahrradtour an dem Ort abzuschließen, an dem ich als Kind 13 Jahre mit meinen Eltern Urlaub machte. Später treffe ich wie geplant Felix, der schon früher als veranschlagt eingetroffen ist und wir nehmen unsere Bahn in Richtung Norden. In Koblenz am Bahnhof warten meine Eltern bereits am Bahnsteig, um mich abzuholen. Es geht nach Oberzissen und es gibt viel zu erzählen. Die Tour ist nun ganz offiziell zu Ende.


Da dies mein letzter Tagesbericht zu der Tour ist, bleibt mir noch eines zu sagen: Ich war 44 Tage unterwegs. Wir haben eine Menge erlebt, sehr viel Spaß gehabt und sind wohl behalten wieder zurück gekehrt. Ich bedanke mich bei allen Mitfahrern (Felix, Georg, Jan, Meike, Robert, Thomas und Tobias) für dieses unvergessliche Erlebnis, den Spaß und die gegenseitige Unterstützung. Besonders danke ich außerdem Jan für einen Großteil der Planung, die unzähligen Trainingsetappen und das oftmalige Abwägen von Pro und Contra dieser Tour. Selbstverständlich gilt ein mindestens ebenso großer Dank meinen Eltern für die Ermöglichung und Unterstützung des ganzen Vorhanbens und für das Ertragen der vollständigen Diashow mit allen Bildern. Auch wenn die Beziehung mittlerweile nur noch Schall und Rauch ist, ein ehrlich gemeintes Dankeschön an Sabrina, für die SMS-Unterstützung und die Schmetterlinge, die mich wohl über die Berge getragen haben. Letztendlich natürlich auch ein Danke an alle Freunde, Daumendrücker, guten Geister, Schutzengel, Ricola und alle Wohlgesonnenen.

Das meiste Erlebte werde ich wohl erst im Laufe der Zeit richtig realisieren. Es war einfach grandios!

(Christian, 2008)